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Öffentliche Liedleistungskontrolle des Musikkurses 12 am 15.03.12

"Unser letztes Schuljahr - SENIOR YEAR"

Wie seit einigen Jahren fand auch in diesem Jahr am 15.03.2012 um 19 Uhr die öffentliche Lied-Leistungskontrolle des Musikkurses der Klasse 12 des Gymnasiums Fridericianum statt.

Im gemĂŒtlichen Ambiente der renovierten Aula des Gymnasiums boten die SchĂŒler und SchĂŒlerinnen ihr Programm unter dem Motto: „Unser letztes Schuljahr“ dar. Friederike Haake und Laura Schindler fĂŒhrten durch das Programm, welches, was die Auswahl der Lieder anging, ganz auf das Motto hin abgestimmt worden war. Durch Songs wie „Aufstehen“ von Seed sollte der Beginn eines normalen Schultages charakterisiert werden. Aber auch schlechte Tage oder sonnige Tag wurden durch Lieder wie „Bad Day“ oder „Walking On Sunshine“ beschrieben.

UnterstĂŒtzt wurden die SĂ€nger und SĂ€ngerinnen durch die Begleitung einer SchĂŒlerband, sowie durch den Musiklehrer Herrn Haupt. Die Veranstaltung war gut besucht und stieß auf große Begeisterung auf Seiten des Publikums. Folglich kann der Abend als durch und durch gelungen betrachtet werden. Um ein solches Programm auf die Beine stellen zu können, bedurfte es einer langfristigen Vorbereitung seitens der SchĂŒler und des Musiklehrers Herrn Haupt.

Die öffentliche Lied-Leistungskontrolle fand in diesem Jahr bereits zum 6. Mal in Folge statt. Auch fĂŒr die nĂ€chsten Jahren bleibt zu hoffen, dass junge SchĂŒler Interesse daran zeigen, diese schöne Tradition fortzusetzen und ihre musikalischen FĂ€higkeiten einem grĂ¶ĂŸeren Publikum zu prĂ€sentieren.

Lena Mrozek, Eileen Gollee, Ulrike Bloßfeld, 03/2012


Bericht zu den Vorbereitungen

„Die Musik drĂŒckt das aus, was nicht gesagt werden kann und worĂŒber zu schweigen unmöglich ist.“
Victor Hugo

Mit diesen Worten stimmte uns unser Musiklehrer, Volkmar Haupt, zu Beginn der Oberstufe auf die kommenden zwei Jahre ein. Dieses Zitat nahmen wir uns auch bei unserem wohl grĂ¶ĂŸten Projekt im Rahmen des Musikunterrichts zu Herzen. Denn so wie die JahrgĂ€nge zuvor, konnte sich auch unser Musikkurs fĂŒr ein öffentliches Konzert begeistern. Wir nahmen also diese spannende Herausforderung an und stellten musikalisch sowie tĂ€nzerisch unser Können unter Beweis. Unser letztes Schuljahr sollte mit einer solchen Erfahrung unbedingt bereichert werden.

Doch wie eigentlich nicht erwartet, mussten wir uns zunĂ€chst klassenintern einigen Problemen stellen. Schließlich ist es nicht leicht, in einer so großen Gruppe einen gemeinsamen Nenner zu finden. So verursachte die Auswahl des Rahmenthemas oder die Abstimmung ĂŒber die einzelnen Lieder kleine Unstimmigkeiten. Letztendlich einigten wir uns auf die Widerspiegelung unseres letzten Schuljahres, das „SENIOR YEAR“, mit der wir die schöne gemeinsam verbrachte Zeit ausdrĂŒcken wollten.

Dennoch ist ein solches Projekt mit viel Aufwand verbunden, mit dem wir zunĂ€chst nicht gerechnet hatten. Je nĂ€her der festgelegte Termin des Konzerts rĂŒckte, desto grĂ¶ĂŸer wurde unser Engagement, aber auch die Aufregung. Das hatte aber auch zur Folge, dass wir nun endlich gemeinschaftlich an einem Strang zogen und mit viel Enthusiasmus zu Werke gingen. ZunĂ€chst mussten wir uns um einen geeigneten Proberaum kĂŒmmern, den uns freundlicherweise Jonas Schache, der auch außerschulisch musiziert, zur VerfĂŒgung stellte.



Von links: Jonas Schache, Jonathan Wagner, Luise HĂ€ĂŸner, Lukas Hofmann, Anja Mann, Kilian Heine, Laura Schindler, Dorett Enzian, Andreas Hauspurg, Jacob Fiedler und Friederike Haake

Anfangs waren die Proben recht desorientiert und ohne klare Zielstellung, denn anstatt ausgiebig an dem Projekt zu arbeiten, nutzten wir die gemeinsame Zeit eher als „Kaffeeklatsch“. Trotzdem konnten wir StĂŒck fĂŒr StĂŒck Fortschritte feststellen und arbeiteten somit auch bewusster und intensiver. Dies entwickelte sich nicht zuletzt durch die tatkrĂ€ftige UnterstĂŒtzung von musikinteressierten Freunden, die sich bereit erklĂ€rt hatten, unser Projekt zu unterstĂŒtzen. Somit konnten wir erstmals auf eine SchĂŒlerband zurĂŒckgreifen, die viele Lieder des Konzerts selbststĂ€ndig ĂŒbernahm. Weitere UnterstĂŒtzung erfuhren wir durch die Familie Schache, die uns nicht nur mit Pizza und GetrĂ€nken verwöhnte, sondern auch unsere lautstarken Proben aushielt. WĂ€hrend der Proben entwickelten sich außerdem neue Freundschaften, die auch nach dem Konzert noch bestehen.

Die nĂ€chste grĂ¶ĂŸere HĂŒrde stand uns SchĂŒlern jedoch noch bevor, denn bei einem Besuch bei unserem Musiklehrer, der gerade im Chorlager in Schwarzenshof weilte, sollten wir unsere bisherigen Fortschritte darbieten. Dies war jedoch kein sonderlich großer Erfolg, denn unsere Bedenken bestĂ€tigten sich und neben schiefen Tönen machte sich auch leichte Unsicherheit breit. Wahrscheinlich gerade deswegen nahmen wir SchĂŒler noch einmal unsere ganze Kraft zusammen und arbeiteten hĂ€rter und prĂ€ziser an unserem Programm. Somit waren wir letztendlich noch einmal motiviert, das Projekt nach unseren Möglichkeiten zu perfektionieren, was letztlich auch gelang.

Ein weiterer Schwerpunkt der Vorbereitung war die ausfĂŒhrliche Planung des Konzerts. Hierbei spielten Werbung, Moderation und Organisation des Konzerts eine wichtige Rolle. Das Organisieren von Essen und Trinken vor der Veranstaltung, die Generalprobe und die Abstimmung der einzelnen Programmpunkte meisterten wir dennoch erfolgreich. In diesen Situationen der Planung und Vorbereitung gibt es natĂŒrlich immer Personen, die sich mehr engagieren als andere, doch die fehlende UnterstĂŒtzung mancher konnten wir durch eine gute Zusammenarbeit beseitigen. Dies zahlte sich am Ende auch aus, denn unser Konzert war ein voller Erfolg und wir schafften es, auf verschiedene Art und Weise, mit "Musik das auszudrĂŒcken, was nicht gesagt werden kann und worĂŒber zu schweigen unmöglich ist".

Friederike Haake, Laura Schindler 03/2012


Die OTZ berichtete am 20.03.2012:

"Von Rock bis Chanson"

Beeindruckender Musikabend am Gymnasium

Rudolstadt. Mit einem beeindruckenden Konzert in der Aula erfreuten Abiturienten des RudolstĂ€dter Gymnasiums mit UnterstĂŒtzung einiger MitschĂŒler jetzt Lehrer, SchĂŒler, Eltern und Freunde. Diese Form der öffentlichen PrĂ€sentation im Rahmen des Musikunterrichtes hat Tradition an der Schule.

DafĂŒr nehmen sich die jungen Leute, von denen die meisten auf eine jahrelange Musikschul-Ausbildung zurĂŒckgreifen können, viel Zeit zum Einstudieren eines eigens zusammengestellten Programms. Das Ergebnis waren tollen Leistungen, dargeboten solo mit Band und gemeinsam im Chor. Das Repertoire reichte vom Chanson ĂŒber rockige Songs bis hin zu deutschen Liedern, die das LebensgefĂŒhl kurz vor Ende der Schulzeit ausdrĂŒcken.

Fast vergessen schien, dass die Leistung im Musikunterricht bewertet wurde.

OTZ, Enzian, 20.03.2012