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ABSAGE SKILAGER DURCH TMBJS

Mit der "Allgemeinverfügung vom 30.11.2020" hat das Kultusministerium (TMBJS) ALLE Schülerfahrten bis 06.02.2021 untersagt. Somit fällt auch unser Skilager unter dieses Verbot.

Ich bitte alle Eltern, die die Anzahlung getätigt haben, mir Ihrer IBAN unter Angabe des Kontoinhabers zur Rücküberweisung von 359,60 € (abzüglich Überweisungsgebühren 2x 015 € und 1x 0,10 € mobileTAN) via Email (tilo.treuter@schule.thueringen.de) zu senden.

Ein "Dankeschön" an alle unterstützungswilligen Eltern und für Ihr Vertrauen!

Bleiben Sie gesund und fit!

T. Treuter, 02.12.2020

Skilager - eine Einführung

SKI steht für Sicherheit - Können - Individualität

Skilagerchronik

Es war im Jahre 1997 als die ersten SchülerInnen der Klassenstufe 7 unseres Gymnasiums in die Alpen zur Skiausbildung gefahren sind. Anfangs wurde zusammen mit einer Bayreuther Schule unter Leitung von Frau Müller und Herrn Scharfenberg das Skilager angeboten.

Seit 2001 ging unser Gymnasium eigene Wege und fand im Skigebiet Wildkogel (www.urlaubsarena-wildkogel.at)  in Neukirchen am Großvenediger (Österreich) ein ideales Ausbildungsgebiet und ein stresserprobtes Beherbergungsteam. Toni Bachmaier, Wirt des Steigerhofes, ist seit dem die gute Seele und schafft es selbst bei Überbelegung noch eine Schlafmöglichkeit hervor zu zaubern (http://steigerhof.members.cablelink.at) . Das Ziel der Ausbildung besteht darin, ausgehend vom hohen freizeitrelevanten Wert des Skisports, die Schüler bei Bewegung, Sport und Spiel auf vielfältige Weise einen sicheren Umgang mit Wintersportgeräten zu vermitteln. Das Erlernen der dazu nötigen Techniken soll an die Alltagsmotorik und den Erfahrungsbereich der Schüler anknüpfen. Ein Beitrag zur Kompetenzentwicklung wird dadurch geleistet, dass die Schüler:

  • sich sicher mit Wintersportgeräten fortbewegen und die erlernten Techniken anwenden können (Technikausbildung),
  • vielfältige Möglichkeiten aktiver Mitwirkung und Mitgestaltung nutzen,
  • sich umweltbewusst verhalten und Gefahrensituationen vermeiden können.

Umweltgerechtes Handeln und sicherheitsorientiertes Verhalten sind durch bewusstes Selbsterleben und durch gezielte Kenntnisvermittlung vorzubereiten und anzuwenden.

In unserem 6-tägigen Skilager werden alle SchülerInnen in 4 Leistungsgruppen eingeteilt und üben sich unter Anleitung ihrer Ausbilder 6 Stunden pro Tag im skifahrerischen Können. Höhepunkte abseits der Piste sind sicherlich das Mondscheinrodeln zur Wochenmitte, das Abschlussrennen und der Abschlussabend mit Siegerehrung und selbst gestalteten Kulturprogramm.

Bis zu seiner Versetzung 2004 übernahm Herr Scharfenberg die Leitung des Skikurses. 2005 trat Herr Treuter in dessen Fußstapfen und organisiert seitdem das Skilager. Ohne Mitstreiter würde aber solch ein Unterfangen zum Scheitern verurteilt sein. Mit Herrn Seiffert steht der langjährigste Schulskilehrer (19 Jahre) des Gymnasiums mit Rat und Tat zur Seite. Weitere Skiausbilder waren: Herr Räpke, Frau Fritze, Frau Jahn, Herr Panitz und Frau Jung (Hagner).

Seit Beginn der Skiausbildung 1997 lernten ca. 1170 SchülerInnen die Schönheit dieser Sportart kennen. 2008 wurden aufgrund der zahlreichen Anmeldungen 2 Skilager durchgeführt: Die Fortgeschrittenen fuhren zum Wildkogel und die Einsteiger unternahmen erste Skiversuche im Riesengebirge (Rokytnice) (www.petrspalek.de) .

Dass dabei Sicherheit das oberste Gebot ist beweist die Tatsache, dass es bisher nur 10 behandlungspflichtige Verletzungen gab – toi, toi, toi. In den Jahren 2002-2008 belegten ca. 100 AbiturientInnen „Ski alpin“ als Sportkompaktkurs der 11. Klasse. Leider wurde eine Weiterführung dieses Sportkurses seit 2009 nicht mehr genehmigt.

Seit 2007 wurde das Angebot, als Elternteil mitzufahren, verstärkt angenommen. Hierbei erwies sich dies als sehr hilfreich, wenn SchülerInnen krank wurden bzw. eine intensivere Einzelausbildung benötigten. Hervorzuheben seien dabei Herr Franke, Herr Gasda, Herr Eska, Herr Böhm, Herr Herrmann, Herr Dr. Raabe.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich das Skilager, trotz der erschwerten behördlichen Genehmigungsvoraussetzungen, zu einem festen Bestandteil des Schullebens etabliert hat und SchülerInnen sowie Eltern und Sportlehrer gewillt sind, diese Tradition weiter zu führen und aus zu bauen.

FS Sport