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DKMS-Aktion am Fridericianum Rudolstadt | 01/2017

ÔÇ×Niemand kann immer ein Held sein, aber er kann immer ein Mensch sein.ÔÇť (j├╝disches Sprichwort)

Seit wir vom Schicksal des kleinen Malte erfahren hatten und uns bewusst geworden war, dass es nicht nur ihm, sondern vielen tausenden Menschen ├Ąhnlich ergeht, liegt es uns am Herzen, ├╝ber die Deutsche Knochenmarkspenderdatei, kurz DKMS, zu informieren. Diese Organisation vermittelt passende Stammzellenspender f├╝r an Leuk├Ąmie erkrankte Menschen, die eine Knochenmarkspende ben├Âtigen. Denn das ist in einer solchen Situation oftmals die einzige Aussicht auf Heilung. Um einen potentiellen Spender ausfindig zu machen, muss dieser allerdings mit seinen genetischen Merkmalen in einer Kartei registriert sein. Auch darum k├╝mmert sich die DKMS.

Zum Schuladvent im Dezember 2017 wurden 1500 Euro eingenommen, die die Schule der Organisation zugutekommen lies, da diese sich ausschlie├člich von Spenden finanziert. Des Weiteren nahmen wir telefonisch Kontakt zu einer Mitarbeiterin auf. Urspr├╝nglich wollten wir lediglich Informationsmaterial beschaffen, um es in der Schule auszulegen, jedoch schlug sie uns vor, direkt eine Registrierungsaktion zu veranstalten. Warum eigentlich nicht?

Nach einigen Wochen Planungs- und Vorbereitungszeit konnte die Aktion am 26.01.18 in unserer Schule stattfinden. Daf├╝r reiste Andrea R├╝ther, eine weitere Mitarbeiterin der DKMS, aus Paderborn an. Mit ihrer Hilfe und den mitgebrachten Materialien verwandelten wir ein Klassenzimmer in unseren Registrierungsraum.

Kurz darauf traf unser Helferteam ein, bestehend aus elf Sch├╝lern der 11. und 12. Klasse. Frau R├╝ther erkl├Ąrte uns, was wir bei der Registrierung der einzelnen Sch├╝ler zu tun haben und worauf wir besonders achten m├╝ssen. Direkt nach dieser kurzen Einweisung folgte ein Informationsvortrag ├╝ber die DKMS. Schwerpunkte lagen unter anderem auf den M├Âglichkeiten, selbst aktiv zu werden, zu spenden und sich in die Kartei aufnehmen zu lassen. Trotz anf├Ąnglicher Schwierigkeiten mit unserem Beamer, der die Power-Point-Pr├Ąsentation partout nur kopf├╝ber auf die Wand projizieren wollte, verlief alles wie geplant. (An dieser Stelle ein Dankesch├Ân an Maximilian Haupt, der das Bild schlie├člich rotieren konnte.)

Darauf folgten einige Fragen interessierter Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler, die Frau R├╝ther ausf├╝hrlich beantwortete.

Schlie├člich begann der spannendste Teil der Aktion, denn wir hatten vorher rein gar nicht einsch├Ątzen k├Ânnen, ob die M├Âglichkeit zur Registrierung von den Sch├╝lern angenommen werden w├╝rde. Doch unsere anf├Ąnglichen Zweifel verflogen schnell, als bereits nach kurzer Zeit die ersten Interessenten eintrafen. Nach etwa einer halben Stunde konnten wir stolz 43 Neuregistrierungen verzeichnen.

├ťber diese positive Resonanz sind wir sehr gl├╝cklich und hoffen nat├╝rlich, dass die Menschen, die auf eine Stammzellenspende angewiesen sind, davon profitieren k├Ânnen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Schulleitung, die diese Aktion genehmigt und somit erst m├Âglich gemacht hat, bei Andrea R├╝ther f├╝r die tolle Unterst├╝tzung und Organisation und nat├╝rlich bei unserem flei├čigen Helferteam.

Und wer wei├č, vielleicht wird ja eines Tages die Stammzellenspende eines Sch├╝lers unserer Schule gebraucht, um ein Menschleben zu retten.

Weitere Informationen zur DKMS, wie man spenden und Lebensretter werden kann, gibt es hier: www.dkms.de

Text: Elisa Grubert und Sarah Horn | Fotos: Sibylle Gerber | 02/2017

Impressionen