Das am 2. Dezember 1959 verabschiedete „Gesetz ĂĽber die sozialistische Entwicklung des Schulwesens in der DDR“ fĂĽhrte zur Umwandlung der Oberschule in eine Erweiterte Oberschule – EOS. Der polytechnische Unterricht wurde obligatorisch und es gab einen Unterrichtstag in der Produktion (UTP) und ab 1968 das Fach „EinfĂĽhrung in die sozialistische Produktion“ (ESP). Die FDJ, seit …
Unmittelbar nach dem Krieg diente das Gebäude als Unterkunft fĂĽr amerikanische Soldaten und wurde mehrfach geplĂĽndert. Erst am 19.10.1945 begann wieder der reguläre Unterricht. Die Erteilung von Religionsunterricht war den Lehrern untersagt. Mitte November 1945 wurde das Unterrichtsfach Russisch eingefĂĽhrt. Mangel war alltäglich. Im FrĂĽhjahr 1946 wurde die weitere Entwicklung des Schulwesens in der Sowjetischen …
Nach dem 1. Weltkrieg und der GrĂĽndung des Landes ThĂĽringen sollten die ThĂĽringer Schulverhältnisse vereinheitlicht werden. Im Februar 1922 wurde das „Einheitsschulgesetz“ verabschiedet. Die folgenden schulpolitischen Diskussionen endeten vorerst 1924/25 mit der Wiederherstellung des neunstufigen humanistischen Gymnasiums. Die MachtĂĽbernahme der NSDAP 1933 in Deutschland setzte einen staatlich gelenkten Umgestaltungsprozess in Gang, der das höhere Schulwesen …
Platzmangel und räumliche Unbequemlichkeiten fĂĽhrten dazu, dass ein vom FĂĽrsten 1889 einberufener Landtag die Mittel fĂĽr den Bau eines neuen Gymnasiums am heutigen Standort in der WeinbergstraĂźe bewilligte. Die Einweihung erfolgte am 15. Oktober 1894 mit einem Festumzug der SchĂĽler und Lehrer vom alten zum neuen Haus. Das neue Schulgebäude war sehr modern und zweckmäßig …
Der FĂĽrst Johann Friedrich erhebt die Landesschule 1764 in den Status eines Gymnasiums illustre. Fortan nennt sie sich ihm zu Ehren Gymnasium Fridericianum. Die bereits ab 1758 laufenden Schulreformen fĂĽhrten zu einer stärkeren Hinwendung zu den naturwissenschaftlichen Fächern. So wurden ab 1764 die Fächer Mathematik und Physik gelehrt, 1770 ein Lehrer fĂĽr Mathematik eingestellt und …
Aus der Stadtschule, einer ehemaligen Lateinschule, entstand mit dem Neubau des Schulgebäudes 1611 am heutigen Schulplatz eine fĂĽrstliche Landesschule. Sie entwickelte sich zur wichtigsten Bildungseinrichtung der Oberherrschaft Schwarzburg-Rudolstadt. Die Bezeichnung CAROLINUM orientierte sich am herrschenden Grafen Karl GĂĽnther. Zunächst gab es drei Klassen, ab 1663 bereits sechs Klassen. Die Unterrichtsfächer waren Latein, Religion, Griechisch, Hebräisch, …
Auf Grund von Platzmangel wurde 1664 ein Erweiterungsbau fertig gestellt und anlässlich seiner Einweihung verlieh der regierende Graf der Schule offiziell den Titel FĂĽrstliche Landesschule. Gleichzeitig erfolgte eine Umbenennung der Schule zu Ehren des 1664 verstorbenen Grafen Ludwig GĂĽnther, dem Stifter des Schulfiskus, in SCHOLA LUDOVICIANA. An den Bildungsinhalten und -zielen änderte sich wenig. Jubiläumsfeier …
Vereidigung der neuen aktiven Mitglieder des PKC fĂĽr die Faschingssaison 2025 Auch „zwischen den Jahren“ ist bei unserem Faschingsverein PKC etwas los: Traditionell findet am 27. Dezember in den Vereinsräumen des PKC die alljährliche Zusammenkunft rund um die Vereidigung der neuen Aktiven statt. An diesem Abend treffen sich die Minister und Funken sowie Ehemalige, um …