Umjubeltes Konzert am Gymnasium Fridericianum
Nach zweitägigem Workshop mit dem Schulchor begeistert die Berliner Band Folkadu ihr Publikum mit Klängen jüdischer Kultur
„Shalom, ani Yael“, „Shalom, ani Simon“ – so stellten sich die beiden MusikerInnen der Band Folkadu vor, welche zwei Tage am Gymnasium Fridericianum gastierten, um mit dem Schulchor musikalisch zu arbeiten.
Sie entführten die SchülerInnen in eine neue Welt – die so vielfältige Welt der jüdischen Musik mit ihren unterschiedlichen Sprachen: das Jiddisch der Ashkenasi, das Ladino der Sepharden und natürlich das Hebräisch. Gemeinsam wurden Lieder erarbeitet die von ganz alltäglichen Themen des jüdischen Lebens erzählen, aber auch liturgische Bezüge haben.
Ganz selbstverständlich sangen die SchülerInnen die für sie fremden Sprachen und Melodien einer bisher ihnen noch nicht so vertrauten Kultur. Wunderbar, wie sich durch die Kraft der Musik Kulturen ganz selbstverständlich verbinden. Dabei begeisterte Yael Gat durch ihren emotionalen Gesang, ihr wunderbares Trompetenspiel und das traditionelle Schofar. Simon Japha begleitete einfühlsam und mitreißend mit Akkordeon, Percussion und Gesang.
Die musikalische und sehr emotionale Reise fand ihren Höhepunkt in einem öffentlichen Konzert in der leider nicht ganz gefüllten Aula des Gymnasiums. Das Publikum war begeistert, ließ sich von den ausdrucksstarken Liedern und den charismatischen Musikern mitreißen. Ein wunderbarer musikalischer und kulturverbindender Workshop endete hier und lässt auf eine Wiederholung hoffen.
Text/Fotos: V. Haupt | 05/2024 überarbeitet 02/2026
Impressionen
Schöne Fotoeinblicke in den Workshop und das Konzert im Fridericianum im Mai 2024











































































