Kostümwettbewerb für die Kinderoper „Der Ring des Nibelungen“ | 02/2026
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SRB-News / 2026 / 02 / 25 /
Origionalbeitrag des SRB von Amanda Hurley
Am 25. Februar hat das Rudolstädter Gymnasium Fridericianum besonderen Besuch bekommen.
Katharina Wagner, Urenkelin des Komponisten Richard Wagner und Leiterin der Bayreuther Festspiele, war nach Rudolstadt gekommen, um sich einen Kostümwettbewerb für die Kinderoper „Der Ring des Nibelungen“ anzuschauen, die im Sommer während der Bayreuther Festspiele aufgeführt wird.
Zwei fünfte Klassen haben den Tag damit verbracht, mögliche Kostüme für die Inszenierung zu entwerfen – unter der Anleitung der Regisseurin des Stücks, der Studentin Leonie Haupt und Bühnenbilddesignerin Charlotte Brandhorst.
Auch Radio SRB hat den Workshop besucht. Mehr dazu gibt es im Podcast …








Bilder: Michael Wirkner, Amanda Hurley
Aktuelle Meldung der Stadt Rudolstadt | 27.02.2026
Originalbeitrag der Stadt Rudolstadt
Schüler des Fridericianum entwerfen Kostüme für die Kinderoper „Der Ring des Nibelungen“ bei den Bayreuther Festspielen
Rudolstadt ist in diesem Jahr als Wettbewerbsstadt für das Projekt „Wagner für Kinder“ ausgewählt worden – eine besondere Auszeichnung im Rahmen der Bayreuther Festspiele. Zum offiziellen Projektstart war Katharina Wagner, künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin der Bayreuther Festspiele, höchstpersönlich in der Saalestadt zu Gast und eröffnete gemeinsam mit den Projektpartnern den Kostümwettbewerb zur Kinderoper „Der Ring des Nibelungen“. Begleitet wurde sie dabei von Bürgermeister Jörg Reichl sowie Veranstaltungsreferent Frank Grünert, der auch die organisatorischen Belange der Städtepartnerschaft mit Bayreuth verantwortet.
(…)
Am Gymnasium Fridericianum Rudolstadt arbeiten Kunst- und Musiklehrerinnen und -lehrer bereits seit Wochen mit den Schülerinnen und Schülern an der Vorbereitung. Sie entwerfen die Kostüme für die Kinderoper „Der Ring des Nibelungen“ – eine besondere Herausforderung angesichts der Vielzahl an Figuren, die ausgestattet werden müssen. „Die Kinder lassen sich total darauf ein, das ist das Tolle an den Kinderopern“, betonte Wagner. Die Werke würden komplett inszeniert, lediglich in gekürzter Fassung. Ziel sei es, junge Menschen frühzeitig als zukünftige Opernfreunde zu gewinnen. Neben den Kinderopern gehöre inzwischen auch ein eigener Theaterpädagoge am Festspielhaus zur Bildungsarbeit.
Zum Workshop-Tag reisten neben Wagner auch die Regisseurin Leonie Haupt und die Bühnenbildnerin Charlotte Brandhorst nach Rudolstadt. (…) Leonie Haupt wurde die Musik in die Kinderwiege gelegt. Am Gymnasium trifft sie auf ihre Familie: Heide und Volkmar Haupt, Musiklehrer am Fridericianum, sind ihre Eltern. Die Studentinnen stellten den Schülerinnen und Schülern das Werk, seine Schauplätze und Charaktere vor. Per Losverfahren wurden anschließend die Figuren verteilt, die es nun kostümlich zu gestalten gilt. „Die Schülerinnen und Schüler können ihrer Fantasie freien Lauf lassen“, so Haupt. „Heute lassen wir sie erst einmal in die Geschichte eintauchen und ihre Figuren entwickeln“, ergänzte Brandhorst.
Unterstützt wurden sie von der Bayreuther Schneiderin Marion Kral, die die ausgewählten Entwürfe später umsetzen wird. Sie gab praxisnahe Hinweise, was bei der Realisierung zu beachten ist – etwa, dass die Sängerinnen und Sänger das Orchester gut hören können und Kostüme deshalb die Ohren nicht zu stark verdecken dürfen. Für die handwerkliche Umsetzung bleiben lediglich sechs bis acht Wochen. „Als Modeschneiderin ist das Projekt immer eine besondere Herausforderung für mich, aber auch ein 26.02.2026 kreatives Abenteuer“, freut sich Kral auf die bevorstehende Arbeit.
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Hintergrund: „Wagner für Kinder“ ist ein Projekt der Bayreuther Festspiele und der BF Medien GmbH in Kooperation mit Fair Play Projekte. Ziel ist es, Wagneropern kindgerecht zu inszenieren und Schülerinnen und Schüler aktiv einzubeziehen. Im Rahmen eines Kostümwettbewerbs gestalten sie Entwürfe für die Hauptfiguren, die nach Auswahl in einer Werkstatt umgesetzt werden. Die Premiere der Kinderoper findet traditionell am Nachmittag des Eröffnungstages der Festspiele statt und wird während der Festspielzeit mehrfach aufgeführt. Zur Aufführung werden alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler nach Bayreuth eingeladen – wo sie ihre eigenen Entwürfe schließlich auf der Bühne im Original erleben können.
Michael Wirkner, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Rudolstadt
siehe auch: OTZ vom 01.03.2026
Impressionen von J. Kreuder















































